Toaster mit WLAN - Die Zukunft?

Schon viel smarte Technik hat bereits Einzug in unser Leben gefunden. Auch das SmartHome ist schon auf dem Vormarsch. Dennoch herrscht bei vielen Skepsis gegenüber dieser Technologie. Wir wollen an diesem Abend dieses Thema aufgreifen und uns mit externen Experten darüber auseinandersetzen.

Jakob-Fugger-Gymnasium

Kriemhildenstraße 5, 86152 Augsburg | Jakob-Fugger-Gymnasium

28. Juni 2017, 17:00

Kategorien: Technologie     Informatik     Sicherheit     Künstliche Intelligenz

pixabay.com : Smart Home Zukunft , CC 0

Thesen

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Es lassen sich weiträumig technische Geräte durch Smart-Home steuern.

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Smart-Home wird eine normale Technologie, die der Fortschritt mit sich bringt.

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Eine smarte Gebäudevernetzung für Unternehmen wird eine hohe Diebstahlaufklärung bewirken und entweder aus finanziellen Anreizen oder gesetzlichen Vorschriften bald Standard implementiert werden.

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Bei verantwortungsvollem Umgang mit Smart-Home Daten ist diese Technik ein effektives Mittel der Strafverfolgung.

5

Um Problemen bei einem Stromausfall vorzubeugen, gibt es die Möglichkeit, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu sichern oder einige Komponenten batteriegepuffert zu verwenden.

Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam und vereinfacht unser Leben. Vereinfachungen sind beispielsweise in den Bereichen Kommunikation, Gesundheitswesen oder Mobilität deutlich zu erkennen. Doch wie sieht es mit dem Bereich Wohnen aus? Ist unser Zuhause auch vom technischen Fortschritt betroffen? Um diese Frage zu beantworten, hat das P-Seminar „Informatik“ (1PInf) des Jakob-Fugger-Gymnasiums am 05. Juli 2017 ein Interview geführt. Die Interviewer waren Lukas Wöhrle und Benedikt Weinheimer. Der Interviewte, beziehungsweise der Experte, der sich bereiterklärt hat, das Interview mit den Teilnehmern des P-Seminars „Informatik“ zu führen, war Harald Görl. Das Interview befasst sich mit dem Thema „Smart Home“ und soll Antworten auf die folgenden Fragen liefern: (1) 1. „Welche Geräte lassen sich denn damit steuern?“ [3:40] 2. „Welche Möglichkeiten von Datenübertragung gibt es?“ [6:30] 3. „Würden Sie ein „Smart Home“ empfehlen?“ [8:40] 4. „Gebäudevernetzung in Unternehmen?“ [16:35] 5. „Tatort 3.0?“ [20:35] 6. „Was passiert bei einem Stromausfall?“ [26:18] 7. „Wie kann es gehackt werden und was hat es für Auswirkungen?“ [28:25] (2) 8. „Wird sich „Smart Home“ in der Zukunft etablieren?“ [1:00] 9. „Stellen sie sich vor, in 20 Jahren besitzt fast jeder ein vernetztes Zuhause. Wie würde sich das Leben ändern?“ [15:30] 10. „Würden sie sich ein „Smart Home“ kaufen?“ [41:00] Das Interview ist auf den beiden Links zu finden: (1) Interview (Teil 1) [https://youtu.be/XxHXm23b7N4] (2) Interview (Teil 2) [https://youtu.be/-h8N8K-dgCs] Der erste Teil des Interviews informiert über die Hypothesen der futuristischen technischen Geräte in Smart-Home Haushalten. Während heutzutage die Innenbeleuchtung oder der Fernseher mit einem Smartphone ferngesteuert werden kann, werden im Smart-Home alle technischen Geräte drahtlos und durch Fernsteuerung zu bedienen sein. Außerdem werden zu den technischen Geräten im Smart-Home auch elektrische Türen, Heizungen und sogar Spülbecken zählen. Diese futuristischen Vorkehrungen werden aber nicht nur in privaten Haushalten, sondern auch in Unternehmen vorhanden sein. So werden beispielsweise Maschinen, Türen oder Videokameras ferngesteuert und zudem drahtlos sein. Oftmals werden diese Möglichkeiten als positiv empfunden, da es den Alltag des Menschen erleichtert und praktisch ist. Zum anderen ziehen diese Möglichkeiten aber auch Nachteile mit sich. Nachteile können beispielsweise Missbrauch oder verminderter Datenschutz durch diese neuen Techniken sein. Im weiteren Verlauf des Interviews wird über mögliche Risiken des Smart-Home aufgeklärt, wie Stromausfälle oder Hackerangriffe. Stromausfälle stellen kein Risiko für das technische Smart-Home dar, da eine Absicherung sämtlicher Systeme, sowie Notstromaggregate installiert werden. Hackerangriffe hingegen stellen ein Risiko dar, da ein Hackerangriff nicht nur auf virtueller Ebene Einfluss nehmen kann, sondern auch auf physischer Ebene. So kann es einem Hacker gelingen, die Türen des Hauses zu verschließen, permanent Wasser am Spülbecken laufen zu lassen oder die Telefonverbindung zu kappen. Zudem ist es unmöglich, sich zu 100 Prozent vor Hackerangriffen zu schützen. Der zweite Teil des Interviews beantwortet Fragen über die Zukunftsaussichten des Smart-Home. Die Frage, ob jemand ein Smart-Home haben will oder nicht, wird sich nicht stellen, da jede technische Neuerung früher oder später zum Alltag wird. Während Computer oder Smartphones zu Beginn des 21. Jahrhunderts kaum genutzt worden sind oder teilweise sogar abgelehnt wurden, sind sie zur heutigen Zeit unverzichtbare Hilfsmittel und zu Alltagsgegenständen geworden. Genauso wie diese technischen Neuheiten wird auch ein Smart-Home in der Zukunft unverzichtbar sein. Es besteht auch kein Zweifel, dass das Smart-Home das Alltagsleben des Menschen beeinflussen wird. Um ein Smart-Home jedoch durchsetzen zu können, bedarf es zunächst um die Lösung der folgenden auftretenden Probleme: Wie kann das Datenschutzproblem gelöst werden? Wie kann die momentane Technik verbessert werden, um eine derartige Technik zu ermöglichen? Können die Unternehmen Gewinne damit erzielen? Reicht die Energieversorgung für so eine Modernisierung/Technisierung aus? Ist es im möglichen Bereich der IT-Welt? Doch wozu das alles? Erfindungen dienen zur Erleichterung des Lebens und machen es komfortabler. Der Mensch sehnt sich nach Verbesserung und steuert deshalb auf eine modernere Welt zu. Die Entwicklungskurve der Menschheit steigt exponentiell an und vielleicht wird sich das Smart-Home noch zu unseren Lebzeiten etablieren.

Fehler beim Einbinden eines Videos: https://youtu.be/vumyO-OEyoc

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