Forscher in die Schule?!

Im Projekt Junior Science Café: Denk digital! organisieren Schüler Gesprächsrunden mit Experten. Mit Blick auf aktuelle Wissenschaft und Forschung tauschen sie sich in lockerer Atmosphäre über Themen rund um die digitale Gesellschaft aus. Die Eigeninitiative der Jugendlichen steht dabei im Vordergrund: Sie wählen das Thema und die Experten. Sie planen, moderieren und dokumentieren das Café – auch mithilfe digitaler Medien.


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Der nächste Termin folgt.

Café-Dokumentation

Was ist ein Junior Science Café?

Blog

Sunna Ellendt am 15. August 2017, 14:41

Industrie 4.0 – was intelligente Vernetzung mit Joghurt zu tun hat #SmarteWelt

In der Reihe „Schöne smarte Welt – Junior Science Café Vol. 3“ tauchen wir ein in eine intelligente Welt der Zukunft und erkunden, wie smart unsere Umgebung heute schon ist. Joghurt mit Frucht, Haselnuss oder Vanille gibt es eigentlich überall zu kaufen und auch zu einem günstigen Preis. Was ist aber, wenn meine Lieblingskombi Haselnuss mit Blaubeere ist und dann vielleicht noch mit Schokostückchen? Dass man sich tatsächlich bald seinen Wunschjoghurt mit wenigen Klicks online zusammenstellen kann, verdanken wir der sogenannten 4. Industriellen Revolution, oder auch Industrie 4.0 genannt. [weiterlesen]

Sunna Ellendt am 8. August 2017, 14:33

Über Smart Meter und die Digitalisierung der Energiewende #SmarteWelt

In der Reihe „Schöne smarte Welt – Junior Science Café Vol. 3“ tauchen wir ein in eine intelligente Welt der Zukunft und erkunden, wie smart unsere Umgebung heute schon ist.
Wann ich morgens aufstehe, ob ich eine elektrische Zahnbürste benutze oder mir die Haare föhne, ob ich einen Fernseher habe und sogar was für einen Film ich gerade gucke, könnte sich heutzutage für Hacker relativ leicht ermitteln lassen. [weiterlesen]

Vera Straetmanns am 19. Juli 2017, 16:32

Social Bots – Meinungsroboter in sozialen Netzwerken #SmarteWelt

In der Reihe „Schöne smarte Welt – Junior Science Café Vol. 3“ tauchen wir ein in eine intelligente Welt der Zukunft und erkunden, wie smart unsere Umgebung heute schon ist.
Seid ihr auf Facebook mit Personen befreundet, die ihr im echten Leben nicht kennt? Glaubt ihr, was diese Personen schreiben? Und könnt ihr euch überhaupt sicher sein, dass hinter jedem Profil ein echter Mensch steckt? [weiterlesen]

Frag mich alles!

Corinna Ogonowski
Universität Siegen : Corinna Ogonowski

Corinna Ogonowski

Universität Siegen
11 Fragen      11 Antworten      51 Upvotes
Abgeschlossen

Seit 2009 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen im Bereich Wirtschaftsinformatik. Bei unserer Forschung und Entwicklung von IT-Technologie steht der Mensch und sein soziales Umfeld im Mittelpunkt. Das ist besonders wichtig, denn nicht die Technik soll uns Menschen steuern, sondern sie soll uns bei unseren Aufgaben im Alltag und im Beruf unterstützen. Besonders wichtig ist dies für das Thema Smart Home und wie man die Unterstützung von Smart Home im Alltag erlebt. Im Projekt SmartLive (smart-live.info) arbeiten wir eng mit Haushalten in Siegen und Oldenburg, testen am Markt erhältliche Smart Home Systeme und entwickeln neue Ansätze, wie man sein passendes Smart Home System findet, man keine Angst mehr vor der Installation und Einrichtung haben muss und wie man durch verschiedene Arten der Visualisierung von Smart Home Daten mehr über sein Verhalten und sein Zuhause lernen kann. Du willst mehr darüber erfahren, dann frag mich alles!

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Aktuelle Fragen & Antworten

5 Leute finden das interessant – Nairolf, 9. März 2017, 19:11:

Wie werden die erhobenen Daten geschützte, dass sie nicht von Nutzern außerhalb des Hauses missbraucht werden - z.B. das Rollo hoch und runter geht oder die Tür nicht mehr aufgeht?

2 Leute finden das interessant – Corinna Ogonowski, 20. März 2017, 11:06:

Ganz sicher und geschützt ist man vor Hacker Angriffen natürlich nie, wenn es um digitale Daten und Dienste geht. Deshalb sollte man Systeme und Konfigurationen immer kritisch hinterfragen. Wenn man eine fertige Systemlösung (kabelgebunden oder Funk), zum Beispiel Qivicon oder devolo HomeControl erwirbt, bieten die Anbieter verschiedene Optionen an. Beispielsweise kann man den Zugriff über eine Cloud, in der alle Daten und Konfigurationen gespeichert sind, verbieten. Das hat allerdings zur Folge, dass man auch nicht mehr selbst von unterwegs auf sein Zuhause zugreifen kann, sondern nur, wenn man sich im gleichen Netzwerk wie das System befindet. Wie gesagt, ein 100% Schutz besteht leider nicht, aber man kann sich schützen, indem man Systeme und einzelne Komponenten sehr bewusst auswählt und abwägt, welche Funktionen wirklich wichtig und welche unwichtig sind und diese entsprechend deaktiviert.

4 Leute finden das interessant – Artur, 14. März 2017, 16:21:

Können Smart Homes Menschen mit Behinderung oder älteren Menschen dabei helfen selbständig zu wohnen?

2 Leute finden das interessant – Corinna Ogonowski, 20. März 2017, 12:09:

Besonders für Ältere oder Menschen mit Einschränkungen können Smart Home Systeme eine Unterstützung im Alltag bieten und so die Autonomie, die Selbstständigkeit und individuelle Freiheit, steigern. Es gibt bereits Anbieter (z. B. casenio), die speziell für ältere Menschen eine Smart Home Lösung anbieten. Sie gibt beispielsweise Erinnerungen, wenn die Medikamente eingenommen werden müssen oder schaltet beispielsweise automatisch den Herd um 22 Uhr abends aus, um größere Haushaltsunfälle zu vermeiden. Das System kontrolliert dabei unauffällig im Hintergrund und Angehörige können direkt Informationen erhalten, ob etwas Ungeplantes geschehen ist. Der Bewohner oder die Bewohnerin selbst sollen sich dabei möglichst wenig eingeschränkt und beobachtet fühlen.